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Die Kraft steckt in Dir! Mentales Training für Kraftsportler

Im Sport läuft es genau wie im Leben nicht immer nach Plan. Und auch wenn die Rahmenbedingungen passen, bzw. wir glauben, dass sie passen, entspricht das Ergebnis nicht unseren Vorstellungen. Das Training wird beiläufig, ohne die letzte Motivation abgespult, Hauptsache man hat es erledigt. Gut fühlt es sich dennoch nicht an: der Pump fehlt, die Leistungen sind bescheiden. Zeit nach Ursachen zu forschen und Gegenmaßnahmen einzuleiten.

 

Vom katabolen Teufel

Also, woran liegt es, dass es aktuell im Gym einfach nicht so läuft? Da gibt es mehrere Möglichkeiten. Häufig ist es externer Stress, der das Training behindert. Im Leben gibt es diese Phasen, in denen einfach alles zusammenkommt: Stress in der Schule, im Studium oder im Job, dazu vielleicht familiäre Probleme oder mangelnde soziale Kontakte durch den Umzug in eine neue Stadt. Stress führt in unserem Körper dazu, dass Hormone wie Cortisol ausgeschüttet werden, die stark katabol wirken, also dem Training und den daraus zu erzielenden Erfolgen durchaus im Weg stehen. Nur lässt sich Stress eben oft nicht einfach so beseitigen. Vielmehr geht es darum, zu lernen, damit umzugehen.

 

Richtig ins Training starten

Die richtige Strategie hierfür ist immer individuell. Manch einer kann den Sport direkt als Ventil nutzen, andere haben aber Probleme, ihre Gedanken auf das Training zu fokussieren. Hier können Rituale helfen, vor allem aber die Einsicht, dass die Zeit im Gym nicht vergeudet ist, sondern vielmehr Kraft und Vitalität für die nächste Zeit liefert. Doch was heißt das nun praktisch: Zum einen, dass nicht jeder von jetzt auf gleich abschalten kann. Wer damit Probleme hat, sollte versuchen, vor dem Training Raum für ein kleines Ritual zu schaffen. Gehen wir mal davon aus, dass der Weg zum Gym noch von wichtigen Telefongesprächen begleitet wird, vielleicht noch die Kinder irgendwohin gefahren werden müssen und der Verkehr eine Katastrophe ist. Dann sollte die Eingangstür des Gyms der Ort sein, an dem das Smartphone in den Flugmodus versetzt wird, sofern das irgendwie möglich ist. Unabhängig davon: Fokussiert nun euer Training. Was steht heute auf dem Plan? Wie wird es sich anfühlen, diese Übungen auszuführen? Welche Bilder von euren Idolen assoziiert ihr mit diesen Übungen? Das Warm Up auf dem Cardiogerät wird dann auch bitte nicht mehr genutzt, um noch kurz Mails zu checken oder Börsenkurse zu verfolgen. Hört Musik, schaut euch Motivationsvideos an oder denkt einfach an besondere Erfolge aus eurer Trainingslaufbahn. Wie schon angesprochen: jeder muss hier seinen Weg finden. Was fast immer hilft: einfach mal bewusst atmen. Tief ein- und wieder ausatmen und das mehrmals nacheinander.

 

Falsche Motivation erkennen

Ihr könnt noch so viel an eurem mentalen Fokus arbeiten; wenn die gesteckten Ziele nicht passen, wird das langfristig die Motivation negativ beeinflussen. Hier ist das Internet durchaus problematisch, denn täglich seht ihr in sozialen Netzwerken unzählige Athleten und Athletinnen mit perfekten Körpern, die in perfektem Licht vor perfekter Kulisse perfekt in Szene gesetzt werden. „Think big“ ist grundsätzlich nicht falsch, aber es ist wichtig, sich bewusst zu machen, dass es eine Vielzahl kleiner Stufen benötigt, um den Turm zu besteigen. Wer als Anfänger auf der Bank 50kg schafft und sich als Ziel setzt, irgendwann mal 200kg zu schaffen, macht nichts falsch. Nur sollte er den Weg dahin fein aufgliedern und sich über jeden kleinen Erfolg freuen. Denn diese kleinen Erfolge stellen sich viel öfter ein und können Quell frischer Motivation sein. Und doch wird ein solches Vorgehen nicht verhindern, dass es Rückschläge und Phasen der Stagnation gibt. In solchen Situationen hat sich bewährt, einfach einmal etwas anderes zu tun. Wer nicht gerade Powerlifter ist, für den gibt es keine Übungen, die auf jeden Fall gemacht werden müssen. Wenn also auf der Bank gerade absolut keine Fortschritte zu machen sind, dann wäre ein temporärer Wechsel auf Kurzhanteln oder eine Maschine durchaus eine Option. Wichtig ist überdies, dass ihr euch klarmacht, dass Progression zwar wichtig ist, aber der Nutzen einer Trainingseinheit nicht alleine davon abhängt. Weiterhin sollten Ziele immer die Realitätscheck unterworfen werden. In drei Monaten zehn Kilo Muskeln aufbauen? In zwei Wochen noch fix zur Strandfigur? Bei unrealistischen Zielen ist Frust vorprogrammiert.

 

Nie den Spaß an der Sache verlieren

Bei allem Ehrgeiz: Für wohl fast alle von euch ist der Sport ein Hobby und als ein solches sollte er vor allem Spaß machen. Kennt ihr die Jungs, die ohne große Planung ins Gym gehen, dort gefühlt nur trainieren, worauf sie Lust haben, keine strenge Diät einhalten und dennoch gut aussehen? Sicher spielen da Faktoren wie Genetik und unter Umständen auch pharmazeutische Hilfe eine Rolle, aber ganz oft sind diese Jungs auch deshalb so erfolgreich, weil sie einfach tun, was ihnen Spaß macht und die Sache mit einer erfrischenden Lockerheit angehen. Wer hingegen verkrampft seine bis ins Detail geplante Routine durchzieht, obwohl er an dem Tag eigentlich gar keine Lust auf Übung xy hat, der kann kaum richtig bei der Sache sein, der wird es kaum schaffen, eine anständige Mind-Muscle-Connection aufzubauen.

 

Fazit: Finde Deinen Weg!

 

Viel ist schon gewonnen, wenn man sich eingesteht, dass es aktuell eben stressig ist und die gesteckten Ziele vor diesem Hintergrund vielleicht nicht so schnell zu erreichen sind, wie man das am Reißbrett geplant hat. Diese Erkenntnis kann sehr befreiend sein. Im Anschluss gilt es für sich herauszufinden, wie es am besten gelingt, mit Stress umzugehen. Rituale sind eine gute und einfach umzusetzende Möglichkeit, auch autogenes Training ist eine gute Methode. Ganz grundsätzlich helfen viel frische Luft und gerade in solchen Phasen eine gute Ernährung. Das Positive: Alles, was ihr hierbei lernt, hilft euch auch in stressigen Situationen im Job oder zu Hause.

Autor: Thomas Koch

www. ironhealth.de

Tags: Training

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