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DIE LOWCARB DIÄT

Die Hose lässt sich nur noch bis zu den Knien hochziehen und der Arm winkt gefühlt noch minutenlang weiter, obwohl der Besuch schon längst weg ist. In diesen Fällen ist es Zeit mal wieder ein paar Pfunden den Garaus zu machen. Am besten funktioniert das mit einer Kombination aus Bewegung und Ernährungsumstellung. Was so einfach klingt, ist oft besonders in den ersten Tagen der blanke Horror. Statt Sonntagnachmittag gemütlich vor dem Fernseher zu liegen lieber eine Runde laufen gehen? Ungern. Statt Spaghetti Bolognese mit viel Gratinkäse besser nur einen Rucolasalat mit Cocktailtomaten, Pinienkernen und großen Parmesansplittern essen? Auch ungern, aber genau das Richtige für den Start in eine Low Carb Diät.

Zunächst einmal muss man wissen, was mit "low-carb" gemeint ist. Wie fast alles, was einem Trend folgt, kommt es aus Amerika und heißt übersetzt "weniger Kohlenhydrate". Von einem Inhaltsstoff weniger zu essen und den Rest genauso bei zu behalten, hört sich erst einmal nach einer entspannten Sache an. Allerdings bedeutet das - wie viele glauben - nicht nur den Genuss von stärkehaltigen Lebensmitteln einzuschränken, sondern auch alle Arten von Zucker zu vermeiden, denn Kohlenhydrate bestehen tatsächlich auch aus Zuckermolekülen. Um diese Information bereichert, weiß du zumindest schon mal grob, von welchen Produkten du dich fernhalten musst. Was du wann genau und in welchen Mengen essen "darfst", hängt ganz davon ab, welche Unterart der Low Carb Diät oder ob du überhaupt eine auswählst. Es stehen auf jeden Fall einige zur Auswahl. Hier ein paar Beispiele:

Bei der Atkins-Diät sind fast ausschließlich sehr fett- und eiweißhaltige Lebensmittel und nahezu keine Kohlenhydrate erlaubt. Dahingegen macht die New-York-Diät einen Unterschied, aus welcher Lebensmittelgruppe die Kohlenhydrate aufgenommen werden. Gemüse, Obst und Hülsenfrüchte sind erlaubt, Beilagen wie Kartoffeln, Nudeln und Reis nicht. Außerdem ist diese zu den Crash-Diäten zählende Variante in drei Phasen eingeteilt, wobei es in der ersten Phase gar nicht erlaubt ist Kohlenhydrate aufzunehmen. Einmal für die Glyx-Diät entschieden, muss darauf geachtet werden, wie hoch der sogenannte Glyx-Wert, der in den Lebensmitteln befindlichen Kohlenhydrate steckt, ist, denn dieser darf nicht über 50 liegen. Dass heißt, es sind auch nicht alle Obst-, Gemüse- und Hülsenfrüchtesorten erlaubt, weil eben einige von ihnen "schlechte" Kohlenhydrate enthalten. Es gäbe also viel zu beachten, wenn du denn einer bestimmten Diät folgen möchtest.

Wichtig ist generell zu verstehen, warum es Sinn macht, die Kohlenhydrataufnahme einzugrenzen. Der menschliche Körper ist darauf angewiesen, dass wir ihm bestimmte Sache zuführen. Ohne Wasser, Fett und Proteine würden wir sterben oder krank werden. Bei Kohlenhydraten verhält sich das ein bisschen anders. Wir brauchen zwar Glucose, die ja eine Form von Zucker ist, um zu überleben, können diese jedoch aus Proteinen selbst herstellen. Dafür verantwortlich ist unsere Leber. Sie kann so viele körpereigene Energieträger synthetisieren, dass unser täglicher Bedarf an Glucose dadurch gedeckt ist. Dieser Vorgang heißt Gluconeogenese und macht die Aufnahme von Kohlenhydraten im Grunde überflüssig. Die eigentliche Tatsache, die uns an der Gluconeogenese interessiert, ist, dass unser Körper, um sie vollführen zu können, sehr viel Energie benötigt. Die Energie zieht er aus unseren Fettreserven (die wir ja gerne loswerden möchten) und lässt diese so schmelzen. Gut für uns.

Die offensichtlich "schlechten" Lebensmittel wie Getreideprodukte und Süßkram sollten jetzt klar sein. Damit du aber nicht in Fallen tapst hier noch ein, zwei Hinweise: Fertiggerichte enthalten oft sehr viele Kohlenhydrate, selbst wenn es sich um Suppen handelt. Finger weg! Außerdem beinhalten Obstsorten wie Süßkirschen, Ananas und Weintrauben größere Mengen an Kohlenhydraten als andere. Es gilt auch: der Gehalt an Kohlenhydraten im Obst steigt bei der Verarbeitung. Besser alles nur frisch genießen. Trockenobst und Obstkonserven sollten natürlich ebenfalls unbedingt vermieden werden.

Wenn du gerne Fleisch, Fisch, Gemüse und Eier isst und bereit bist auf bereits genannte Produkte für einige Zeit zu verzichten, dann ist die Low Carb Diät sicherlich eine gute Möglichkeit für dich, um überflüssige Pfunde purzeln zu lassen. Als Vegetarier auf all das komplett zu verzichten, ist dagegen relativ anstrengend, weil du dann nicht ausschließlich darauf achten müsstest, welche "schlechten" Lebensmittel du nicht isst, sondern auch noch darauf, dass du genug "gute" Lebensmittel isst, die dir alle lebensnotwendigen Stoffe in ausreichender Menge zuführen. Mit etwas mehr Einsatz sollte aber auch das dank vieler vegetarischer Low Carb Rezepte kein Problem sein. Deine Entscheidung!

Tags: Ernährung, Diät
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